| Willkommen bei SeaStar-Tauchsport |
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SeaStar-Tauchsport |
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| Rovinj
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| Unterbringung : | Einfache 2-3 Bett Apartments bzw. einfache 1-3 Bett Zimmer. |
| Anreise : | ca. 600 Km von Wien, ca. 7 Stunden Fahrtzeit. Südautobahn bis Graz > Richtung Spielfeld über Ljubjana u. Postojnia bis Autobahnende, links halten weiter Richtung Rijeka/Pula über Buzet und Lupoglav bis zur Autobahn, dann nach Rovinj. In Rovinj bis fast zum Hafen, dann rechts zum Hotel VALDALISO (gut angeschrieben). |
| Preis : | pro Nacht / Person € 21.-- bis € 30.-- je nach Saison (tw. kein Frühstück durch Vermieter) Einzelzimmerzuschlag ca.+30% |
| Registrierungsgebühr : | 20 Kuna / € 3.-- einmal |
| Kurtaxe | 5 -7 Kuna / € 0,75 - € 1,- /Tag (je nach Saison) |
| Heizkostenzuschlag : | 10,- Kuna / € 1,50/ Tag (wenn erforderlich) |
| Tauchgenehmigung : | 120 Kuna / € 17.-- ( gültig 1 Jahr komplett Kroatien Abgabe an Kroatische Hafenbehörde, für Tauchen von einer Tauchbasis aus. Freies Tauchen kostet zusätzlich eine Jahresgebühr von 2.400.-- Kuna ca. € 350.-- ! |
| Tauchgebühr / Tag : | KEINE (Abgabe an Ortstauchbasis) für Benützung der Logistik |
| Tauchgangskosten : | € 15,- Landtauchgang |
| Bootstauchgänge : | € 25,- Bootstauchen, von € 35,- bis € 55,- Wracktauchgänge |
| Füllkosten : | Pressluft inkl.;Nitrox 32/36 € 5.-/10 Literflasche |
| Spezialkurse : | Möglichkeit von Spezialkursen, siehe unter den Spezialkursen. |
| Koordinationspauschale : | € 10.-- |
| Zusatzinfo : | Buchung und Abrechnung erfolgt durch Deinen Tauchlehrer ! |
| Anmeldung : | bei Peter 0664 / 40 40 413 oder sende uns ein E - Mail |
Rovinj
liegt in Kroatien an der Westküste der Halbinsel Istrien, rund hundert km südlich von Triest ( Italien ). Mediterranes Klima mit warmen Sommern und milden Wintern ermöglicht ganzjähriges Tauchen. Die Siedlung Ruvignio wurde bereits im 6. Jahrhundert gegründet. Seither lebt Rovinj mit dem Meer. Dem Meer verdankt die Stadt ihren Reichtum, Lebensstil, die Mentalität, die Entwicklung und ihre Zukunft. Die Natur schützen, aber alle Herausforderungen des modernen Fremdenverkehrs annehmen, das ist das Rovinj von heute. Die gesamte Rovinjer Küste wird als Naturerbe geschützt, auch die 22 kleinen und größeren Inseln, die diese Stadt umgeben. Dieses grüne Paradies inmitten der azur-blauen Adria bietet die Schönheiten vieler verschwiegener Buchten und Ecken und außerdem all die Annehmlichkeiten, die man sich als moderner Tourist wünschen möchte. So ist die gesamte Rovinjer Küste eine Verbindung ursprünglicher Werte mit den Bequemlichkeiten der Gegenwart, ein Kontrast reicher Ort mit Ecken besinnlicher Stille und überschäumender Lebensfreude der heutigen Zeit. Die Suche nach einzig artigen Landschaften für seine Geschichten führte auch Jules Verne, den Vater der Sciencefiction-Literatur, nach Istrien. Ein Teil seines Romanes 'Matthias Sandorf' spielt in Rovinj. Die Stadt ist reich an Kulturdenkmälern, die vom 13. bis zum 18. Jhdt erbaut wurden. Das Stadtbild wird von der Barockkirche der "St. Euphemia" geprägt. Mit seinen ca. 22 Inseln und Inselchen, zahlreichen Stränden, Buchten, Parkanlagen und anderen wunderschönen Landschaften bietet Rovinj Erholung und Erlebnis zugleich. Für jede Altersgruppe und in jeder Jahreszeit ist Rovinj eine Stadt der Stimmung und des Lebens. Ein großes Sport-Angebot, die prächtige Naturkulisse, seine Künstler und Kunstausstellungen, klassische Musik- oder Pop- Konzerte oder der Charme seiner Architektur bieten für jeden Besucher etwas 'Baron Gautsch' Versunken vor Rovinj am 13. August 1914
Der Krieg traf die österreichische Handelsflotte überraschend, aber nicht unvorbereitet. Die Schiffe, die sonst fröhliche Sommergäste entlang der adriatischen Küste in die aufstrebenden Seebäder transportiert hatten, die Luxusdampfer, die die Schnellverbindungen zwischen Triest und den großen Häfen des Mittelmeeres aufrecht erhielten, die Liniendampfer, die den regelmäßigen Verkehr von Übersee besorgten und arm und reich gleichermaßen sicher, wenn auch mit durchaus unterschiedlicher Bequemlichkeit, ans Ziel brachten: Sie alle erhielten nahezu über Nacht eine neue Aufgabe. Handelsschiffs-Offiziere und Lotsen traten in den Dienst der Kriegsmarine ein, fast alle von Ihnen waren ja Reserveoffiziere. Die Schiffe erhielten einen Anstrich, der sie unsichtbar oder zumindest weniger sichtbar machen sollte: Weiße Schiffe, Bordmusik und Festmenüs, all diese Herrlichkeit war nun dahin. Um fünf Uhr nachmittags bei glatter See und Sonnenschein, sank das dem österr. Lloyd zugehörige Schiff 'Baron Gautsch' auf der Rückfahrt von Cattaro nach Triest in der Nähe von Rovinj. Von den mehr als 300 eingeschifften Fahrgästen ertranken etwa 130, meist Frauen und Kinder. Das Schiff war durch ein grobes Versehen des zweiten Offiziers vom Kurs abgewichen, in das Minenfeld der eigenen Kriegsmarine geraten und auf eine Mine aufgefahren. Ungefähr um 15.45 Uhr nachmittags hatte es plötzlich einen heftigen Krach gegeben. Das Schiff machte einen starken Ruck, sodass viele Personen zu Boden stürzten. Eine allgemeine Hektik entstand. Alles lief zu den Rettungsbooten, von denen mehrere nicht herabgelassen werden konnten, da die Taue meist verwickelt, und die schon überfüllten Boote schwer zu heben waren. Deshalb sprangen viele ins Meer, wo sie zum Teil von Torpedobooten gerettet wurden. Das Schiff legte sich rasch auf die linke Seite und sank nach höchstens sieben Minuten. Nach Aussage der Passagiere hatte die Schiffsbesatzung wenig Interesse zur Rettung der Fahrgäste, und sorgte zunächst für ihre eigene Rettung. Das erste Rettungsboot soll größtenteils von der Schiffsbesatzung eingenommen worden sein. Von den 240 Fahrgästen und 66 Mann Besatzung wurden 159 Personen gerettet, 68 tot geborgen, die übrigen ertranken, ohne dass die Leichen gefunden werden konnten. Waren damals Sorglosigkeit oder Schlamperei im Spiel ? Wer möchte das heute noch entscheiden. Die Toten der 'Baron Gautsch' ruhen heute auf dem Marine-Friedhof im ehemaligen Hauptkriegshafen Pula, neben den toten Matrosen, Unteroffizieren und Offizieren der Kriegsmarine. Man sollte sich während eines Urlaubes an der Adria ihrer entsinnen, ehe ihr Schicksal für immer von den Stürmen der Zeit verweht ist.
Baron Gautsch
Namensgeber des Schiffes war der Kärntner Baron Paul Gautsch v. Frankenthurn, Ende des 19. Jahrhunderts zuerst Unterrichtsminister, dann Ministerpräsident und Innenminister der k.u.k. Monarchie. |